Forschungs- und Arbeitsgebiete am IGM

Das IGM arbeitet an der Umsetzung der Methoden der Mikroelektronik auf große Flächen. Anwendungsfelder sind Flachbildschirme, smarte Oberflächen sowie Modulatoren und Filter für die optische Signalverarbeitung

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Die Erforschung und Weiterentwicklung von Herstellungsverfahren für Dünnschichttransistoren und daraus aufgebauten Schaltungen und Transistormatrizen (Backplanes) für hochauflösende Flachbildschirme ist traditionell das wichtigste Arbeitsgebiet am IGM. Derzeit stehen Herstellungsprozesse für Transistoren mit amorphem Silizium (a-Si:H), polykristallinem Silizium (LTPS), Indium-Gallium-Zink-Oxid (IGZO) und organischen Halbleitern (OTFT) zur Verfügung. Weiterhin gibt es Aktivitäten in den Bereichen gedruckte Elektronik und Sensorik.

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Die Realisierung optoelektronisch aktiver Strukturen wie Flüssigkristallzellen und organischen Leuchtdioden (OLEDs) stellt einen weiteren Schwerpunkt der Arbeit am IGM dar. Neben den bewährten Typen von Flüssigkristallzellen (TN, VA, IPS) und OLEDs wie Sie heute milliardenfach in Fernsehern und Smartphones verbaut werden, wird am IGM auch an exotischeren Effekten wie z.B. ferroelektrischen Flüssigkristallen für bistabile Anzeigen und polarisiertes Licht emittierenden OLEDs geforscht.

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Die am IGM entwickelten Prototypen müssen in der einen oder anderen Form in der Lage sein, mit anderer Eletronik zu kommunizieren. Bildschirme benötigen Signalquellen, Sensoren müssen ausgelesen werden. Dazu dienen spezifische Ansteuersysteme, die - oft im Rahmen von studentischen Arbeiten - am IGM entwickelt werden.

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Die Synthese elektrischer Filterschaltungen spielte an den Vorgängerinstituten des IGM bereits seit Jahrzehnten eine wichtige Rolle. Das IGM beschäftigt sich mit der Übertragung dieser klassischen Syntheseverfahren auf die Entwicklung optischer Dünnschichtfilter.

Weitere Arbeiten finden statt im Bereich der kohärenten optischen Signalverarbeitung und der synthetischen Holographie.

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Während herkömmliche MEMS Elemente oft kleine, aus einkristallinem Silizium gefertigte Bautelie sind, wird am IGM daran gearbeitet, die Methoden der Großflächigem Mikroelektronik auch auf die Mikromechanik zu übertragen. Gearbeitet wird unter Anderem an rein elektromechanischen Displays und Phasenschiebern für die synthetische Holographie.

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Kontakt

Dieses Bild zeigt Rau
Dipl.-Ing.

Lothar Rau

Stellvertretender Institutsleiter, Laborleiter

Dipl.-Ing.

Holger Baur

Stellvertretender Laborleiter