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Optische Signalverarbeitung

Synthetische Holographie

Synthetisches Fourier-Hologramm

Synthetisches Fourier-Hologramm

Die Holografie ist ein Abbildungsprozeß, bei dem die Amplituden und Phasen des Lichtwellenfeldes eines Objektes oder einer davon Transformierten so aufgezeichnet werden, daß sich das Bild des Objektes zu einem späteren Zeitpunkt wiederherstellen läßt. Werden die Informationen der Objektwelle in einer Ebene aufgezeichnet, so spricht man von einem dünnen Hologramm. Bei der Herstellung von dünnen Hologrammen wird nach einer Idee von GABOR das Interferenzmuster zwischen der Objektwelle und einer dazu kohärenten räumlich homogenen Referenzwelle aufgezeichnet.

Diese Interferenzmuster müssen jedoch nicht zwangsläufig experimentell aufgezeichnet werden. Genauso gut ist es möglich, sie mit einem Computer zu berechnen. Solche computer-berechneten Hologramme werden "synthetische Hologramme" genannt. Mit den am IGM vorhandenen Photolitographie-Anlagen ist es aufgrund der hohen Auflösung auch möglich, synthetische Hologramme herzustellen. In einem Experiment wurden bereits synthetische Lohmann-codierte Fourier-Hologramme hergestellt.

Bei der konventionellen Fotografie werden im Gegensatz zur Holographie nur die Amplituden einer Objektwelle aufgezeichnet.